Vorschläge für Wandertouren

Bitte beachten Sie den allgemeinen Hinweis: Bei der Auswahl und den Beschreibungen der Wanderkarten sowie sämtlicher Erläuterungen haben wir größte Sorgfalt walten lassen. Die Angaben unterliegen dennoch Veränderungen. Aufgrund witterungsbedingter Einflüsse kann es zu Einschränkungen bei den Wanderwegen kommen. Wir übernehmen keine rechtliche Gewähr für die Richtigkeit der Inhalte sowie für Ihre Sicherheit bei dem Begehen/Befahren der Wege!

Eine wunderschöne Herbstwanderung von der Elbe an die Elbe

Diese etwa zweistündige Wanderung macht einen Abstecher auf das Schönfelder Hochland und führt dorthin durch typische tief eingeschnittene Täler des Granodiorit. Hinauf geht es auf der Moosleite und dann durch das alte und neue Pappritz. Nun steigen wir in den Helfenberger Grund hinab und gleich wieder hinauf in den Helfenberger Park mit seinen über 160 Jahre alten Hängebuchen. Mit Blicken über das Elbtal hinaus gelangen dann nach Rockau zum Hiefel und haben einen herrliches Panorama vor uns. Zurück ins Elbtal geht es durch die    Kucksche nach Niederpoyritz.          Text und Zeichnung: Andreas Fiedler

Der Schönfeld-Weißiger-Bergweg

Weißig/Gasthof – „Grüner Punkt“ von Norden zum Hutberg (311 m) – „Grüner Punkt“ nach Süden hinab (Rodelbahn), durch Weißig zum Napoleonstein (342 m) – „Srüner Punkt“ über Schullwitz zum Triebenberg (383 m) – „Grüner Punkt“ nach Süden zum Doberberg (294 m) – „Grüner Strich“ nach Westen zum Borsberg (362 m) – „Grüner Punkt“ nach Norden über reitzendorf zum Schirrberg (323 m) und zum Galgenberg (322 m) und zur Malschendorfer Höhe (304 m) – „Grüner Punkt“ durch Malschendorf und Eichbusch nach Schönfeld – Radweg („Alter Bahndamm“) über Cunnersdorf zurück nach Weißig.

Text und Zeichnung: Andreas Fiedler

 

 

 

Pillnitzer Rundweg

Pillnitz/Wendeschleife – Eichbuschweg – Dresdner Straße rechts – Am Rathaus – An der Schäferei – Aufstieg zur romantischen Ruine – Kanalgrund – Meixmühle – Krieschendorf – Aussichtpunkt – ggf. Einkehr in „Naturschänke“ – Keppmühle – leichter Aufstieg zum Zuckerhut – Poetenweg – Hoher Steig – Copitzer Straße – Dresdner Straße rechts – Pillnitz/Am Rathaus

 

 

 

Drei herrliche Aussichtspunkte liegen direkt am Wege
Schlossberg Pillnitz (202 m) mit der romantischen Ruine
Sie wurde 1785 von Johann Daniel Schade im Stil der Neogotik erbaut. In ihrem „Festsaal“ wurde in jener Zeit wirklich festlich getafelt… Jeder kann sich das Vergnügen machen, die „Baufehler“ zu finden…
Aussichtpunkt in Malschendorf (302 m)
Weit geht der Blick ins Land und weithin sichtbar sind die traditionellen Feuer, alljährlich veranstaltet vom rührigen Wirt der Naturschänke Malschendorf.
Zuckerhut (221 m)
mit weit vorgeschobener Aussicht auf das Elbtal sowie die Höhen und Berge ringsum.

Text und Zeichnung: Andreas Fiedler

Der große Elbhangweg

Loschwitz/Veilchenweg – Calberlastraße – Josef-Hegenbarth-Weg – Wachwitzer Weinberg – Josef-Herrmann-Straße – Am Steinberg – Viktor-Böhmert-Weg – Ohlsche – Wachwitzgrund – Oberwachwitzer Weg – Königsweg – Wachwitzer Bergstraße (*)– Moosleitenweg – Schulstraße – Stallberg – Helfenberger Grund (talwärts) – Rockauer Straße – rechts abzweigender Waldweg am Hang – Keppgrundweg – Dresdner Straße – Leonardo-da-Vinci-Straße bis zur Bushaltestelle (Linie 83)

(*) auf der Wachwitzer Bergstraße dem Straßenteil folgen, der als Sackgasse ausgeschildert ist und leicht bergan steigt (von den letzten Häusern führt ein Waldweg direkt zum Moosleitenweg!). Wer zur Pillnitzer Landstraße hinabsteigt, läuft diese entlang und steigt den Moosleitenweg von ganz unten hinauf.
 

Veilchenweg: verbindet den Dorfkern von Loschwitz mit dem Ortsteil Oberloschwitz auf der Höhe. Der aus einem alten Weinbergssteig hervorgegangene Weg wechselte mehrfach seinen Namen. Um 1900 wurde er Blauveilchengasse genannt, später Bergstraße und dann bis 1920 nach einem Ausflugslokal Victoriastraße. Nach der Eingemeindung entstand der heutige Name Veilchenweg.Calberlastraße: erinnert an den Zuckerfabrikanten Heinrich Calberla, der früher im Haus Nr. 5 wohnte.

Josef-Hegenbarth-Weg: Joseph Hegenbarth (1884-1962) studierte als Schüler von Gotthard Kuehl an der Dresdner Kunstakademie Malerei und Grafik und war später als Professor tätig. Bekannt wurde Hegenbarth vor allem als Buchillustrator. Bis zu seinem Tod wohnte er auf der Calberlastraße.

Josef-Herrmann-Straße: erinnert an den bekannten Opernsänger Josef Herrmann (1903-1955), der ab 1939 an der Dresdner Staatsoper engagiert war.

Viktor-Böhmert-Weg: der Geheime Regierungsrat Prof. Carl Victor Böhmert war der  Besitzer des Grundstücks Ohlsche 12. Die kurze Verbindungsstraße wurde 1925 angelegt.

Ohlsche: geht auf eine alte Flurbezeichnung zurück, deren Bedeutung unklar ist.

Moosleitenweg: alter Flurname, der zu beiden Seiten des Pappritzer Baches entlang lief. Der rechtsseitige ging bis zur Agneshöhe und ist nicht mehr begehbar.

Dresdner Straße: verbindet parallel zur Pillnitzer Landstraße die Stadtteile Hosterwitz und Pillnitz. Die ersten Gebäude entstanden im 17. Jahrhundert als Häusleranwesen an der Einmündung des Keppgrundes. Weitere Häuser wurden im 19. Jahrhundert errichtet, als sich Hosterwitz zur Sommerfrische entwickelte. Auf dem Friedhof Hosterwitz sind die Gräber von Ökonomierat Prof. Dr. Otto Schindler und seiner Frau Mieze Schindler. Otto Schindler (erster Direktor der Höheren Staatslehranstalt für Gartenbau in Dresden-Pillnitz) züchtete 1935 aus den Sorten „Lucida Perfecta“ und „Johannes Müller“ eine neue Erdbeersorte und benannte sie nach seiner Frau.

Text und Zeichnung: Andreas Fiedler

Wachwitz – Pappritz – Wachwitz (kein Rundwanderweg)

Haltestelle Erbgericht Niederpoyritz – Moosleitenweg – Schulstraße – Nach dem Rainchen – Am Mieschenhang – Am Wald – Plumpenbusch – Agneshöhe (und zurück) – An der Kirschwiese – Fußweg nach Westen – Oberwachwitzer Weg (bergan) – Waldmüllerstraße – Wachbergschänke – Fußweg zum Wachwitzgrund – Wachwitzgrund

 

Die Agneshöhe in der Siedlung am Wachberg erhielt ihren Namen 1936 nach der Gemahlin des Malers Woldemar Hottenroth, der viele Jahre in Wachwitz lebte.

Der Oberwachwitzer Weg wurde vor der Eingemeindung als Pappritzer Weg bzw. Pappritzer Fußsteig bezeichnet, da er den Ort mit dem benachbarten Pappritz verband. Die Gebäude im unteren Teil stammen noch aus der dörflichen Vergangenheit des Ortes.

Die Waldmüllerstraße wurde 1931 im Zusammenhang mit dem Bau einer Siedlung in Oberwachwitz angelegt und nach dem Dichter und Schriftsteller Robert Waldmüller benannt. Waldmüller wohnte ab 1857 in Wachwitz und war Mitglied der Dresdner “Montagsgesellschaft” sowie Präsident der “Deutschen Schiller-Stiftung”.

Wachwitzer Bergstraße 27: Das Grundstück wurde 1857 vom Schriftsteller Charles Edouard Duboc erworben, der später unter dem Pseudonym Robert Waldmüller seine Werke veröffentlichte. Auf diesem Besitz ließ er sich ein Sommerhaus errichten, welches er als “Bergnest” bezeichnete. Am Rande des Grundstück befand sich die “Klause”, in der ein Großteil seiner Werke entstand. Waldmüllers Wachwitzer Haus war im 19. Jh. ein beliebter Treffpunkt der Künstler der Dresdner “Montagsgesellschaft”.

Der Wachwitzgrund gehört zu den romantischen rechten Seitentälern der Elbe und wird vom Gönnsdorfer Bach gebildet, der in der Nähe des Wachwitzer Dorfkerns in die Elbe mündet. Die Straße durch das Tal trug früher auch den Namen Rochwitzer Fußsteig bzw. Grundstraße, bevor sie 1930 offiziell in Wachwitzgrund umbenannt wurde Der obere Teil wird nach der früheren sächsischen Kronprinzessin Luise von Toscana auch Luisen-Grund genannt.

Text und Zeichnung: Andreas Fiedler

 

 

4 Kommentare

    • Hallo Frau Henke,
      der Schönfeld-Weißiger-bergweg ist 26 km lang. Die dauer ist natürlich abhängig von Ihrem Tempo, welches Sie laufen und dieses kann ich schwer einschätzen. Es bieten sich auf jeden Fall auch einige Stopps mit Aussichtspunkten an.
      Ich wünsche Ihnen eine schöne erlebnisreiche Wanderung.

      Mit freundlichen Grüßen
      Andrea Wolfram

  1. Guten Tag, wie lang (km) ist der Pillnitzer Rundweg bzw. wie viele Stunden sollte man inkl. Einkehr in Malschendorf planen? Vielen Dank für Ihre Antwort.

    • Hallo Frau Saupe,
      nun auch Ihnen die Antwort. Für die Strecke benötigen Sie ca. 3-4 Stunden – natürlich abhängig vom Tempo der Wandergruppe, da ja einige Steigungen mit dabei sind. Diese Zeit beinhaltet nicht die Zeit in der Gaststätte „Naturschänke“. Dort empfehlen wir Ihnen ggf. eine Tischreservierung im Vorfeld vorzunehmen, da diese immer gut besucht ist.
      ich hoffe, wir konnten Ihnen helfen. zu Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
      MfG Andrea Wolfram

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