Rossendorf

Der Ursprung Rossendorfs geht auf ein Vorwerk, erstmals 1429 urkundlich erwähnt, zurück. Aus diesem geht später ein Rittergut hervor, welches ursprünglich auf einer kleinen Anhöhe an der „Alten Hornstraße“ – ältester Verbindungsweg durch das Schönfelder Hochland – gelegen haben muss. Rossendorf selbst befindet sich in dem Waldgebiet der Harthe an der B6 sowie auch als Splittersiedlung an der S177.
Rossendorf bietet durch das Forschungs- und Technologiezentrum sowie den Gewerbestandort weit mehr als den ca. 110 Rossendorfer Einwohnern den heute für viele Menschen doch begehrten Arbeitsplatz (über 1000 Menschen).
1956 wurde hier für die Kernenergie- und Nuklearforschung das Kernforschungszentrum Rossendorf errichtet. Der Forschungsreaktor selbst wurde 1991 abgeschaltet. Das Gelände ist heute Sitz verschiedener Forschungseinrichtungen und kleiner neu gegründeter Unternehmen. Das Technologie-  zentrum wurde nördlich der Bundesstraße neu errichtet. Unmittelbar neben dem Gewerbegebiet an der Staatsstraße befindet sich ein Reiterhof, der zugleich einen Reit- und Fahrverein beherbergt.

Text: Bernd Mizera                                                                                                                 Foto: HochlandVerlag