Reitzendorf

Reitzendorf wurde erstmals 1378 urkundlich erwähnt. Die Einwohner lebten in diesem Waldhufendorf ausschließlich von der Landwirtschaft.
Die 1861 erbaute Windmühle – schon nahe an Zaschendorfer Flur gelegen – ist weithin sichtbar im Schönfelder Hochland. In mühevoller Arbeit seines jetzigen Besitzers wurde die Windmühle in alter Schönheit neu hergerichtet – leider hat der Sturm die Ruten bereits wieder „gekappt“ – und wird als Wohngebäude genutzt. Die Reitzendorfer Mühle am Südzipfel des Ortes stellt eine Wassermühle mit unterschächtigem Mühlrad dar.
In Reitzendorf befindet sich seit einigen Jahren ein Klein-bauernmuseum, welches sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Mit viel ehrenamtlichem Engagement der Mitglieder des Heimatvereins Schönfelder Hochland e.V. und Mitwirkung vieler Gönner und fleißiger Helfer wurde in einem ehemaligen Kleinbauernhof aus dem Jahre 1825 ein Museum mit bäuerlichen Alltagsgegenständen vergangener Zeiten eingerichtet.
Die 350 Reitzendorfer Einwohner leben im ländlichen Flair. Vereinzelt sind in den vergangenen Jahren neue Wohnhäuser  entstanden. Durch die relativ zentrale Lage des Ortes spielt Reitzendorf im Wanderwegenetz des Schönfelder Hochlandes eine besondere Rolle.

Text: Bernd Mizera                                                                                                                Foto: HochlandVerlag