Malschendorf

Der urkundliche erste Nachweis von Malschendorf datiert aus dem Jahre 1414, der von Krieschendorf aus 1378. Eine Ansiedlung fränkischer und auch sorbischer Bauern hat vermutlich allerdings schon vorher stattgefunden. Der Lebensunterhalt wurde durch die Landwirtschaft und den Obstbau gesichert. Anfang des 20. Jh. wurde die heute durch ihre gut bürgerliche Küche weit über die Region hinaus bekannt gewordene „Naturschänke Malschendorf“ errichtet. 1950 schlossen sich Malschendorf und Krieschendorf zu einer Gemeinde zusammen.
Die beiden heutigen Ortsteile von Schönfeld-Weißig befinden sich komplett im Landschaftsschutzgebiet und haben vor allem auch dadurch ihren ländlichen Charme bewahrt. Die Gemeindeflur reicht bis zum Keppgrund und erstreckt sich bis auf 322m über NN (Galgenberg). Charakteristisch sind für Malschendorf und Krieschendorf die vielen Obstbäume auf den Wiesen und an den Straßenrändern. Den Besuchern der 350 Einwohner zählenden Ortsteile bietet sich nicht nur vom Malschendorfer „Berg“ ein fantastischer Blick über das Elbtal, sondern auch, wenn er auf seinen Wanderwegen einen Abstecher zum „Zuckerhut“ mit einplant.

Text: Bernd Mizera                                                                                                                     Foto: Iris Neumann