Eichbusch

Mit gerade mal rund 40 Einwohnern ist Eichbusch eines der kleinsten Ortschaften in unserer Region. Zahlreiche Wanderwege aber auch Straßen verbinden den reizenden Ort mit dem angrenzenden Rockau, Helfenberg, in dessen Gemarkung er sich auch befindet, Malschendorf, Cunnersdorf und Schönfeld sowie dem Keppgrund.
‘Bei Eichbusch handelt es sich um eine Tochtersiedlung von Helfenberg, … Die Herren des dortigen Ritterguts ließen im Spätmittelalter ein Vorwerk an der Keppbachniederung im Bereich des heutigen Ortsteils Eichbusch errichten, um die umliegenden Felder effektiver bewirtschaften zu können. Später konzentrierte sich dort die Hausschafhaltung der Grundherrschaft. Damit in Zusammenhang steht auch die erstmalige Erwähnung des Ortes als Schafferey zu Aich Pusch („Schäferei im Eichen-Wäldchen“) aus dem Jahr 1592.
Eichbusch ist somit kein altes Bauerndorf; wahrscheinlich entstanden erst um 1618 um das Vorwerk herum die ersten Gebäude einer Häuslersiedlung. Die Bewohner besaßen also, da die Rockau-Helfenberger Dorffluren zu diesem Zeitpunkt bereits aufgeteilt waren, keine eigenen Hufen, auf denen sie Ackerbau betrieben, sondern gingen vornehmlich verschiedenen Handwerksberufen nach oder verdingten sich als Tagelöhner oder Hirten für die Helfenberger Grundherren. Besonders letztere Tätigkeit hatte in der Anfangszeit des Bestehens der Häuslersiedlung eine besondere Bedeutung, da auch im Jahr 1652 eine Schäfferey in Eichbüschen genannt wurde. Schon 30 Jahre danach heißt die Siedlung nur noch im Eichbuschchen ohne den Zusatz der Schäferei; für 1822 ist die heutige Schreibweise nachgewiesen.
… Das Eichbuscher Vorwerksgebäude diente schließlich nach 1945 als Mastanlage für Hausschweine…’*
Auch namhafte Persönlichkeiten stehen in Verbindung mit  Eichbusch. Die nicht nur im Schönfelder Hochland bekannte Pferdepension hat sich in dieser herrlichen Landschaft etabliert.

Text: * Auszug aus www.wikipedia.org und HochlandVerlag                                         Foto: Iris Neumann